Orden

UNSER ORDEN

Wir als Klinik St Hedwig gehören zum katholischen Krankenhausverbund der Barmherzigen Brüder und sind der größte ordensgeführte Krankenhausverbund Deutschlands. Unser Orden der Barmherzigen Brüder stützt sich auf die Werte und das Wirken seines Gründers, des heiligen Johannes von Gott (1495 – 1550). Dieser sah sich im spanischen Granada berufen, Kranke und Hilfsbedürftige in seinem Hospital zu pflegen. Johannes von Gott ist bekannt als Pionier einer modernen Krankenpflege.

„Das Herz befehle“ gilt als Lebensmotto von Johannes von Gott und soll heute noch in unserer Klinik gelebt werden.

Die Barmherzigen Brüder sehen sich besonders einem Gelübde verpflichtet: nämlich dem der Hospitalität, der Gastfreundschaft. Dies ist der zentrale Wert, nachdem die Barmherzigen Brüder die Krankenpflege in St Hedwig ausrichten.

Als ihre Aufgabe sehen unsere Ordensbrüder die Krankenpflege von kranken Menschen an. Daher lässt sich jeder Bruder zunächst als Kranken- oder Heilerziehungspfleger ausbilden. Weiterbildungen oder ein Studium können sich anschließen, um beispielsweise seelsorgerische Dienste zu übernehmen. Zur beruflichen Aufgabe kommt das geistliche Leben mit Gebet und Gottesdienst hinzu. Gottes- und Nächstenliebe sind für die Barmherzigen Brüder eins.

Heiliger Johannes von GottOrdensgründer | Barmherzige Brüder

Das Gute tun und es gut tun

Die Barmherzigen Brüder – eine weltweit engagierte Ordensgemeinschaft

Der Orden der Barmherzigen Brüder vom heiligen Johannes von Gott ist mit 1.100 Brüdern in 53 Ländern auf allen fünf Kontinenten aktiv. In der bayerischen Ordensprovinz engagieren sich 27 Brüder im Sozial- und Gesundheitswesen. Sieben Brüder leben derzeit in Regensburg.

Das Wirken unseres Ordens ist beeindruckend: zu ihm zählen weltweit etwa 50.000 angestellte und 8.000 ehrenamtliche Mitarbeiter und 300.000 Förderer. In rund 450 Einrichtungen, hierzu gehören 78 Krankenhäuser, und Diensten setzen sich unsere Brüder für kranke, behinderte, arme und hilfsbedürftige Menschen ein.

24 Einrichtungen in Bayern

Die Barmherzigen Brüder in Bayern tragen Verantwortung für 6 Krankenhäuser: das Krankenhaus der Barmherzige Brüder Regensburg mit der Klink St. Hedwig, das Paul Gerhardt Haus in Regensburg, das Krankenhaus Barmherzige Brüder München, das Krankenhaus St. Barbara Schwandorf und das Klinikum St. Elisabeth Straubing.

Folgende Einrichtungen gehören zum Orden

Barmherzige Brüder Bayern

Eine Idee sucht neue Wege - Die Barmherzigen Brüder in Bayern

Hospitalität

Hospitalität bei den Barmherzigen Brüdern

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Weitere Informationen über den Orden der Barmherzigen Brüder in Bayern oder über seine Krankenhäuser in Bayern:

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Die Krankenhäuser des Ordens

MISSIONSPROJEKT 2020 - ICH LEBE GERN!

Missionsprojekt 2020

Dieses Jahr unterstützt das Missionsprojekt der Barmherzigen Brüder das St. John of God Centre in Velloor in Indien. Seit 1998 setzt man sich dort für die frühzeitige und ganzheitliche Förderung von Kindern mit kognitiven Beeinträchtigungen ein.

Missionsprojekt 2020 - Ich lebe gern!

Helfen Sie beim Leben!

Wenn Sie die Arbeit der Barmherzigen Brüder in Indien unterstützen möchten, dann freut sich der Orden über Ihre Spende. Jeder Beitrag zählt und kommt zu 100 Prozent dort an, wo er gebraucht wird. Überweisen Sie bitte Ihre Spende auf folgendes Konto bei der Liga-Bank - e.G.:

Barmherzige Brüder Bayerische Ordensprovinz KdöR
IBAN: DE 57 7509 0300 0002 2995 50
Verwendung: „Hilfe für Indien“

Bei Spenden bis 200 Euro dient der Überweisungsbeleg zur Vorlage beim Finanzamt. Bei Spenden über 200 Euro - und auf Wunsch auch gerne bei niedrigeren Beträgen - senden wir Ihnen gerne eine Zuwendungsbestätigung zu. Bitte vergessen Sie nicht, dafür Ihre vollständige Adresse anzugeben.

Althergebrachte Denkmuster sorgen in Indien nach wie vor dafür, dass Menschen mit Behinderung gegen starke Diskriminierung und soziale Ausgrenzung kämpfen. Denn behinderte Kinder werden dort auch heute noch häufig als Strafe der Götter gesehen. Die Folge: Eltern fühlen sich schuldig und verstecken aus Scham ihre Kleinen. Dazu kommen ganz praktische Probleme: Armut ist weitverbreitet. Staatliche Unterstützungsangebote für Menschen mit Behinderung befinden sich gerade erst im Aufbau und erreichen die Betroffenen nur selten. Und gerade bildungsferne Schichten wissen nicht einmal um die wenigen staatlichen Förderprogramme, die es bereits gibt.

Ein Kind mit Behinderung zu haben, bedeutet für eine indische Familie also vor allem mit einer großen Last allein gelassen zu werden. Und behindert zu sein, bedeutet noch allzu oft außerhalb der Gesellschaft zu stehen und nichts wert zu sein.

Stark machen

Genau hier, am Selbstwertgefühl der Menschen, setzt das St. John of God Centre in Velloor an. Die 1998 gegründete Einrichtung hat sich zum Ziel gesetzt, Kinder mit kognitiven Beeinträchtigungen ganzheitlich zu fördern. Mittlerweile zählt das Zentrum in Velloor zu einem der größten seiner Art in Indien und arbeitet nach neuesten entwicklungsphysiologischen Erkenntnissen. Durch gezielte heilpädagogische und schulische Maßnahmen verbessern sich Lebensqualität und Wohlbefinden der Schützlinge. Die Programme zielen darauf ab, den Kindern zu helfen, eine größtmögliche Unabhängigkeit im Alltag zu erlangen und sich so ihren Platz in der Gesellschaft zu sichern. Deshalb beziehen die Fachkräfte auch explizit die Familien mit in ihre Arbeit ein. Ein besonderes Anliegen ist zudem, die Gesellschaft für die Belange von behinderten Menschen zu sensibilisieren.

Noch stärker werden

Gegenwärtig verfügt das Zentrum über eine Förderschule und mehrere Wohneinrichtungen. Die Erfahrungen der letzten 22 Jahre haben gezeigt, dass gerade die schulische Ausbildung die Lebensqualität der Kinder effektiv verbessert. Deshalb soll nun zusätzlich ein Frühförderungsprogramm etabliert werden, das Kinder mit Behinderungen, Autismus-Spektrum-Störungen (ASD), Entwicklungsverzögerungen und anderen Bedürfnissen unterstützt. Diese Frühförderung setzt so bald wie möglich nach der Ermittlung der besonderen Bedürfnisse des Kindes ein und wird heilpädagogische, therapeutische und schulische Maßnahmen umfassen.

Das Ziel der Verantwortlichen ist klar: Immer mehr Menschen mit Handicap sollen mit Freude und Zuversicht und einem „Wir leben gern“ in die Zukunft blicken können.