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Ein Zeichen der Nähe und Wertschätzung: Bischof Dr. Rudolf Voderholzer zu Besuch in der KUNO Klinik St. Hedwig

Am Montag besuchte Bischof Dr. Rudolf Voderholzer die Hedwigsklinik und wurde von Pater Prior Thomas Väth, Geschäftsführerin Sabine Beiser, dem Ärztlichen Direktor Universitätsprofessor Dr. Michael Kabesch und Professor Dr. Sven Matthias Wellmann, Chefarzt und Leiter der Abteilung für Kinder-Intensivmedizin und Neonatologie und Leiter Bunter Kreis KUNO Familiennachsorge Regensburg, begrüßt. Gemeinsam informierten sie ihn über die besonderen Herausforderungen bei der Versorgung von Früh- und kranken Neugeborenen.
Auf der Kinderintensivstation und der Neugeborenenstation kam Bischof Voderholzer mit Eltern und Mitarbeitenden ins Gespräch und segnete einige der kleinen Patientinnen und Patienten. Die persönlichen Begegnungen mit den Familien und dem engagierten Team berührten ihn tief. „Es war sehr bewegend, die große Hoffnung und Dankbarkeit der Eltern, denen ich begegnet bin, zu erleben.“, sagte Bischof Voderholzer. „Der Weltfrühgeborenentag war ein schöner Anlass, die großartige Arbeit, die hier geleistet wird, zu erleben und zu würdigen.“
Im Anschluss erhielt Bischof Voderholzer einen praxisnahen Einblick in die Arbeit der beiden Nachsorgeeinrichtungen „Bunter Kreis KUNO Familiennachsorge Regensburg“ und „Harl.e.kin-Nachsorge Regensburg“. Die beiden Initiativen unterstützen Familien mit Frühgeborenen und schwerkranken Kindern auf ihrem oft herausfordernden Weg nach der Entlassung aus der Klinik. „Die beiden Nachsorgeeinrichtungen leisten einen wichtigen Versorgungsbeitrag für unsere ganze Region“, erläuterte Prof. Wellmann. „Wir bekommen von den Kostenträgern die Behandlung vor Ort bei den Familien erstattet, nicht aber die Wegstrecke und Fahrtzeiten der Nachsorgeteams. Dabei decken wir weite Teile der Oberpfalz ab – das ist logistisch, aber auch finanziell, herausfordernd. Daher freuen wir uns über jede Form der Unterstützung!“

Auch Univ.-Prof. Dr. Michael Kabesch, Ärztlicher Direktor, Direktor und Chefarzt der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin – Medizinisches Kinderzentrum (MEDIKIZ) betonte: „Diese beiden Angebote geben den betroffenen Familien in einer schweren Situation Hilfe und Orientierung. In unserer täglichen Arbeit sehen wir, wie groß der Bedarf ist. Wir möchten auch weiterhin, dass jedes kranke Kind eine Chance hat, zu Hause gut weiterversorgt zu werden.“ In einer offenen Gesprächsrunde tauschte sich Bischof Voderholzer anschließend mit Mitarbeitenden aus Pflege und Ärzteschaft über ihre Erfahrungen und ihre Motivation im Dienst am kranken Kind aus.
Den feierlichen Abschluss des Bischofsbesuchs bildete ein Gottesdienst in der Klinikkirche St. Hedwig. Besonders bewegend empfanden die Teilnehmenden die Fürbitten, die von ehemaligen Frühgeborenen, Eltern von Frühgeborenen und Mitarbeitenden vorgetragen wurden. Sie waren ein sichtbares Zeichen für die enge Verbundenheit zwischen Klinik, Familien, Nachsorge und Seelsorge.
Wer die wertvolle Arbeit der beiden Nachsorgeeinrichtungen unterstützen möchte, hat dazu in der Adventszeit eine schöne Gelegenheit: Am zauberhaften gräflichen Christkindlmarkt werden liebevoll gestaltete Lebkuchenherzen verkauft. Der Erlös kommt dem Bunten Kreis KUNO Familiennachsorge Regensburg und der Harl.e.kin-Nachsorge Regensburg zugute. Darüber hinaus sind Spenden jederzeit willkommen: Kontoinhaber: Barmherzige Brüder gemeinnützige Krankenhaus GmbH, Bank: Sparkasse Regensburg, IBAN: DE97 7505 0000 0026 6550 19, Verwendungszweck: „Stark ins Leben“.
