Klinik für Frauenheilkunde und Gynäkologie

Äußeres Genitale

Bartholinitis (Bartholin‘scher Abszess)

Im Scheidenvorhof liegen die sog. Bartholin-Drüsen, die Sekret zur Befeuchtung der Scheide produzieren. Dieses setzen sich über einen Ausführungsgang an den Innenseiten der kleinen Schamlippen frei. Eine Verlegung dieses Ausführungsganges kann zu einem Stau des Sekrets und zur Ausbildung einer Zyste führen. Bei bakterieller Infektion kann es dann zur Abszessbildung kommen.   

Die Bartholinitis ist die häufigste Ursache für eine Schwellung im Bereich der Vulva. Sie tritt meist einseitig auf. Das Auftreten von Schmerzen in Verbindung mit einer Rötung und Überwärmung zeigt eine akute Entzündung an. Die Diagnose kann aufgrund des typischen Befundes durch Inspektion mit dem bloßen Auge gestellt werden. 

Zu Beginn einer Bartholinitis kann eine konservative Therapie versucht werden. Neben entzündungshemmenden Medikamenten ist eine Schmerztherapie notwendig. Hat sich ein Abszess gebildet, ist meist eine operative Eröffnung der Abszesshöhle erforderlich. Dabei werden die Wände der Abszesshöhle, also des Ausführungsganges, nach außen gekrempelt. So kann ein erneutes Verkleben und eine erneute Abszessbildung verhindert werden. Entwickeln sich immer wieder Abszesse, so kann auch eine Entfernung der Drüse erforderlich sein.    

Scheidenkrebs
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