Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Schmerz ist keine Regel

Für mehr Bewusstsein und Aufklärung über Endometriose

"Regelschmerzen sind normal", "Du übertreibst", "Stell dich nicht so an". Diese Aussagen hören Frauen mit starken Schmerzen während ihrer Periode nur allzu häufig. Doch hinter den Schmerzen kann eine häufige gynäkologische Erkrankung stecken: die sogenannte Endometriose. Schätzungsweise jede zehnte Frau in Deutschland hat Endometriose – dabei ist die Erkrankung den meisten nicht einmal ein Begriff. Bei Endometriose bildet sich Gewebe, das wie Gebärmutterschleimhaut ist und sich so verhält, in anderen Regionen des Körpers und führt dort zu schmerzhaften Verwachsungen. 


Um Bewusstsein für die Erkrankung zu schaffen und darüber aufzuklären, veranstalten wir im Zuge der weltweiten Kampagne #EndoMarch eine Themenwoche in unseren sozialen Medien. Zusätzlich findet am "Tag der Endometriose" eine digitale Sprechstunde für alle Interessierten mit unserem Endometriose-Experten PD Dr. Sebastian Häusler statt. 

Digitale Sprechstunde am "Tag der Endometriose"

Im Zuge der weltweiten Kampagne „EndoMarch“ lädt die Klinik St. Hedwig am Samstag, 27. März, von 10 bis 11 Uhr alle Interessierten zur digitalen Endometriose-Sprechstunde ein. Experte Dr. Sebastian Häusler, Leiter der Endometriose-Sprechstunde in der Klinik St. Hedwig, wird zu Fragen rund um die gynäkologische Erkrankung Endometriose beraten.

IHR LOGIN ZUR SPRECHSTUNDE

Die Sprechstunde findet über Zoom statt. Um an der Sprechstunde teilzunehmen, verwenden Sie die Meeting-ID: 960 7507 3121 und der Kenncode: 078034. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen teilzunehmen!

Hier Zoom-Meeting beitreten

 

Wussten Sie schon, dass...?

Damit Sie einen Überblick über die Erkrankung bekommen, haben wir hier fünf wissenswerte Fakten über Endometriose zusammengefasst.

Wenn die Regel dein Leben bestimmt

Viele Frauen leiden bei der Erkrankung Endometriose unter starken Schmerzen während der Periode, die sie sowohl im Beruf oder Schule als auch im Alltag stark einschränken. Doch häufig werden ihre Schmerzen nicht ernst genommen. Denn Schmerzen während der Periode seien doch normal, so die allgemeine Auffassung.
Das Problem: Endometriose bleibt oft jahrelang unerkannt, da bei einer Ultraschalluntersuchung oder einer MRT-Untersuchung die Erkrankung nicht sicher auszuschließen ist. Nur durch eine Operation, einer Bauchspiegelung, kann Endometriose eindeutig festgestellt werden.

Patientin Martina Thurner ist seit über dreißig Jahren von Endometriose betroffen. Seit ihrer ersten Periode waren ihre Schmerzen teilweise so heftig, dass sie ohnmächtig wurde: „Es fühlte sich an, als würde ich in der Mitte auseinanderreißen, oder als hätte eine Bombe in meinen Unterleib eingeschlagen“.  Über ihren langen Weg zur Diagnose und ihren Umgang mit der Erkrankung spricht sie in diesem Artikel.

Martina Thurner  dank Endometriose-Therapie beim Radfahren

Fragen und Antworten zu Endometriose

  • Was ist Endometriose?
  • Woher weiß ich, dass ich die Krankheit habe?
  • Wie behandelt man sie?

Unser Experte PD Dr. Sebastian Häusler, Leiter der Endometriose-Sprechstunde in der Klinik St. Hedwig, klärt in diesem Video wichtige Fragen zu Endometriose.

Fragen & Antworten zu Endometriose

Faktencheck Endometriose und Kinderwunsch

Bleibt der Wunsch nach Kindern aus, könnte eine häufige gynäkologische Erkrankung dahinter stecken: Endometriose, das Vorkommen von Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter. Man geht davon aus, dass bei Patientinnen mit unerfülltem Kinderwunsch bei mehr als der Hälfte die Endometrioseder Grund ist. Doch es ranken sich viele Mythen um den Zusammenhang von Endometriose und Kinderwunsch. Daher klären uns zwei Experten zu diesem Thema auf.

Im Interview sprechen PD Dr. Sebastian Häusler, Leiter der Endometriosesprechstunde in der Klinik St. Hedwig und PD Dr. Andreas Schüring, ärztlicher Leiter des Kinderwunschzentrums KITZ in Regensburg, über den Zusammenhang von Endometriose und Kinderwunsch. 

Hier geht es zum Interview.

PD Dr. Sebastian Häusler (l.) und PD Dr. Andreas Schüring (r.)
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